Profisport: „Manchmal muss man sich gegen den Leistungsdruck und für den Körper entscheiden.“ (Eric Schlösser)

Shownotes

Was bedeutet Haltung, wenn zwischen medizinischer Verantwortung und sportlichem Erfolgsdruck entschieden werden muss?

In dieser Folge von „Haltung, bitte!“ spricht Podcast Host Désirée Stobbe mit Eric Schlösser, Physiotherapeut, Praxisinhaber und Betreuer von Spitzensportlern im Leistungs- und Mannschaftssport. Gemeinsam sprechen sie über die besonderen Anforderungen der Sportphysiotherapie und darüber, warum Vertrauen oft genauso wichtig ist wie die eigentliche Behandlung.

Denn Spitzensport bedeutet weit mehr als die Versorgung von Verletzungen. Physiotherapeuten begleiten Athleten oft über Jahre, erleben Rückschläge, Comebacks und entscheidende Momente einer Karriere. Dabei geht es nicht nur um Muskeln, Gelenke oder Bänder, sondern auch um Kommunikation, Belastungssteuerung und die Fähigkeit, im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie moderne Sportphysiotherapie heute funktioniert. Von Prävention und Regeneration über Leistungsdiagnostik bis hin zum individuellen Belastungsmanagement. Eric Schlösser erklärt, warum Daten und Messwerte wichtige Werkzeuge sind, am Ende aber immer der Mensch im Mittelpunkt stehen muss.

Ein besonderer Fokus liegt auf Situationen, in denen medizinische Vernunft und sportliche Erwartungen aufeinandertreffen. Wenn Trainer, Vereine oder Athleten auf eine schnelle Rückkehr hoffen, müssen Physiotherapeuten Verantwortung übernehmen und auch unbequeme Entscheidungen treffen. Genau in diesen Momenten zeigt sich, was professionelle Haltung wirklich bedeutet.

Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Transkript anzeigen

00:00:01: Natürlich kommt es dann auch mal vor, dass da eine Spielerin gebraucht wird.

00:00:06: Aber halt nicht kann und man immer noch lange darüber diskutiert, ob man alles gemacht hat oder gegeben hat was vielleicht noch möglich ist.

00:00:15: aber am Ende sendet der Körper der Spielerin die Signale, ob es geht oder nicht.

00:00:24: Position beziehen, Wissen teilen!

00:00:28: Haltung bitte.

00:00:39: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Haltung Bitte.

00:00:43: Heute schauen wir hinter die Kulissen, wo Schmerzgrenzen verschoben werden und Höchstleistungen ermöglicht werden.

00:00:49: Wir sprechen mit einem Experten der den Spitzensport nicht nur aus Lehrbüchern kennt sondern aus der Kabine.

00:00:55: Erik Schlösser Vom Frauenfußball bis hin zum Handbealeistungssport.

00:01:00: Erik weiß, wie man Athleten auf Top-Niveau betreut und gleichzeitig eine erfolgreiche Praxis führt.

00:01:06: Erik schön dass du da bist.

00:01:08: herzlich willkommen!

00:01:09: Hallo Désirée vielen Dank das ich dabei sein darf.

00:01:12: Wir freuen uns auf dich und sehr gerne wollen wir jetzt direkt einsteigen und dich vor allem ein bisschen besser kennenlernen.

00:01:20: deswegen würde ich gerne wenn Du einverstanden bist mit einer kurzen Kennenlernrunde starten.

00:01:24: Sehr gerne

00:01:25: Los geht's, also beschreibe deinen Job mit nur einem einzigen Wort.

00:01:31: Vielfältig!

00:01:33: Das unterschätzte Tool in deiner Physiotasche?

00:01:38: Die Physiotasche würde ich hier als Bild darstellen und sage das unterschätze.

00:01:44: Tool ist der Therapeut selber über zuhören und auch seine Hände als Werkzeug.

00:01:50: Das ist so das wichtigste Tool in meinen Augen

00:01:53: Wenn du für einen Tag lang die körperliche Betreuung für eine Person deiner Wahl berühmt oder nicht übernehmen könntest, wer wäre das?

00:02:04: Sehr gute Frage.

00:02:07: Ich würde hier auch tatsächlich mich für eine Berühmtheit entscheiden und wäre hier beim Messi einfach um mal mitzuerleben und auch ein Stück weit von ihm zu lernen, wie er auf diesem Niveau über all die Jahre und auch im Großen und Ganzen verletzungsfrei performt hat.

00:02:27: Wenn du heute nicht Physiotherapeut wärst, welchen Beruf hättest du stattdessen gewählt?

00:02:31: Oder wusstest du schon immer dass das der Berufe ist für dich?

00:02:37: Wenn ich so an meine Schulzeit zurückdenke, dann war Biologie eher das Fach, was mich viel interessiert hat.

00:02:44: Ich bin aber auch eher der praktische und handwerkliche Typ.

00:02:48: von daher wäre das nicht unbedingt als Studium für mich etwas gewesen.

00:02:53: War auch immer schon sehr sportinteressiert.

00:02:57: mit der Physiotherapie konnte ich all das verbinden Und so ist die Berufswahl dahin gefallen.

00:03:02: Was ist deine größte Stärke im Behandlungsraum?

00:03:07: Da würde ich sagen, meine Ruhe und dadurch halt auch ein Vertrauensbasis aufzubauen.

00:03:13: Und zuzuhören.

00:03:14: Auch viel Empathische zu arbeiten.

00:03:18: Was brauchst du morgens in der Praxis um richtig durchzustarten?

00:03:21: Damit es einen guten Tag wird für dich!

00:03:24: Ich dachte sehr gerne ruhig in den Tag mit wenig Hektik und habe auch Tage wo ich sehr früh anfange, der erste in der praxis bin.

00:03:34: Es muss in den Tag reingeht.

00:03:37: Kann es ein guter Tag werden?

00:03:40: Ja, jetzt sind wir schon mittendrin im Thema.

00:03:43: Du bist Inhaber von Diffusiotherapie in Köln und treuest parallel Profiteams wie beispielsweise die erste Damenhandballmannschaft des FC Kölner.

00:03:52: Was würdest du sagen ist der größte Unterschied in der Denkweise wenn man einen Patienten bei euch in der Praxis behandelt oder einen Sportler, einen Leistungssportler, der in wenigen Stunden wieder auflaufen muss und fit sein muss?

00:04:05: Eigentlich hast du da ja schon fast die Antwort vorweggenommen.

00:04:08: Also in der Praxis ist es eine langfristige Therapie, man hat viel mehr Zeit und kann die Therapie entwickeln.

00:04:15: Im Sport geht's halt oft um schnelles Reagieren ein Sportler schnell wieder auf den Platz zu bringen oder innerhalb von einer Woche von Spiel zu Spiel oder nach einer Trainingsverletzung sogar noch kürzer wieder auf dem Platz zu bringe.

00:04:29: Das ist dann so bisschen ... Mehr Herausforderung, aber im Endeffekt ist es schön genau diese Mischung zu haben.

00:04:38: Wie wichtig würdest du denn sagen?

00:04:39: Ist dann die Bindung, die man da zueinander aufbaut?

00:04:42: Also sei's zum normalen Patienten der Endipraxis kommt, aber natürlich auch zu dem Profi weil ich meine ihr arbeitet ja sehr eng am Körper des Menschen.

00:04:51: also wie wichtig ist es da irgendwie dass das miteinander gut funktioniert?

00:04:55: Das Vertrauen ist schon recht wichtig, dass es da ist.

00:04:58: Aber trotzdem auch immer noch auf einer professionellen Ebene bleibt und nicht zu nah wird.

00:05:06: Je mehr Vertrauen da ist, desto einfacher macht's am Ende eigentlich die Therapie.

00:05:12: Und hört der Patient auch mehr auf einen und fragt nicht dann noch zusätzlich halt irgendwo im Internet in die Recherche, um sich andere Meinungen reinzuhören.

00:05:24: Von daher ist das Vertrauen schon recht wichtig, das zu

00:05:27: haben.".

00:05:27: Wie würdest du denn sagen, wie gelingt es dir als Physiotherapeut das Vertrauen beispielsweise eines Profisportlers zu gewinnen?

00:05:36: Wie schaffst du das.

00:05:37: In erster Linie ist es ... Was ich anfangs auch mal sagte, wo du sagst, dass ein wichtiges Tool und ein wichtigest Tool ist, das zuhören um den Sportleinsprechen kennenzulernen und auf seine persönlichen Bedürfnisse letztendlich einzugehen sich auf den Typen einzustellen Und da is ja nicht jeder gleich Das entsprechend passen.

00:05:57: Es muss ein bisschen Chemie passen und das ist auch immer ein bisschen unterschiedlich.

00:06:03: also wenn ich jetzt mal in den Kontext gehe mit der Nationalmannschaft, wo ich die U-IX aktuell betreue des DFB Nachwuchs der Frauen Wir sind auch mit mehreren Therapeuten, und jede Spielerin hat auch so ein bisschen ... ihre Hauptbezugsperson zu Therapeut oder Therapeutin.

00:06:21: Und da ist halt immer so ein bißchen unterschiedlich.

00:06:24: Da ist halt die Chemie, da hat man relativ wenig Einfluss drauf.

00:06:28: Aber es geht viel über Empathie, um da halt die Spielerspielerinnen abzuholen.

00:06:34: Ja, da würde ich gerne noch mal nachfragen natürlich.

00:06:37: Das heißt ihr arbeitet natürlich mit mehreren Physiotherapeuten und dann ergibt sich das quasi so aus dem Doing miteinander wer zu wem kommt und mit wem spricht wenn da Schmerzen da sind oder ähnlich ist?

00:06:47: Oder wie kann ich mir das vorstellen?

00:06:49: also wie findet ihr dazuneinander dass jeder genug zu tun hat aber nicht zu wenig zu tun und es ein bisschen auch ausgeglichen ist, dass die Spielerinnen verteilt sind unter euch.

00:06:58: Wir schauen dann da halt in einem Trainingslager- oder Turnierverlauf, dass eine Spielerin hauptsächlich bei einem Therapeuten bleibt.

00:07:05: Weil man ein bisschen im Bild ist ... Was wir auch in der Praxis machen, das wir nicht permanent einen Wechsel haben, um einfach ne Bezugsperson überhaupt werden zu können.

00:07:16: Aber im Endeffekt ist es ... bei uns nicht irgendwo die schildernde Figur drin, wo alle hinwollen und der andere nichts zu tun hat.

00:07:24: Also das ist schon auch immer ausgeglichen.

00:07:25: Das verteilt

00:07:26: sich automatisch.

00:07:27: ja!

00:07:29: Und sag mal, gab es in deinem beruflichen Leben, in deiner Vita irgendwie schonmal Situationen im Profisport?

00:07:35: In denen du so bisschen gegen den Willen des Trainers oder des Spielers auch mal sagen musstest.

00:07:40: Das Risiko ist zu hoch jetzt nicht weitermachen und wie geht man in so einer Situation vor?

00:07:45: Weil ich glaub da ist die Kommunikation und das ehrliche Reden miteinander sehr wichtig.

00:07:51: Definitiv!

00:07:51: Und gerade halt auch in dem U-Bereich ... muss man halt dann überlegen, dass wir als medizinisches Team letztendlich die Verantwortung tragen.

00:08:00: Wenn ich in einem weiteren Profibereich bin, wo ich Erwachsener habe ... Die können da machen was sie wollen, sag' ich mal.

00:08:06: Aber im U-Bereich haben wir schon halt auch dann die Verantwortung der Spieler und Spielerinnen.

00:08:13: Natürlich kommt's dann auch mal vor das ... Da eine Spielerin gebraucht wird, aber halt nicht kann und man dann immer noch mal lange darüber diskutiert, ob man alles gemacht hat.

00:08:24: Ob man alles gegeben hat, was vielleicht noch möglich ist?

00:08:27: Aber am Ende sendet der Körper der Spielerin die Signale, ob es halt geht oder nicht.

00:08:34: In einem Mannschaftssport kann man auch ersetzen.

00:08:38: In dem Einzelsport geht's nicht.

00:08:40: Da ist dann halt ... Klar.

00:08:42: Natürlich dann für den Sportler die große Enttäuschung da, natürlich auch im Mannschaftssport, wenn man selber halt nicht spielen kann ... Aber ja, es hat schon die Situation gegeben und wie gesagt, da ist eine erste Enttäuschung aber am Ende gewinnt doch immer wieder die Vernunft.

00:09:01: D.h.,

00:09:01: da isst man in der Regel schon irgendwie so im Einklang, man spricht miteinander tauscht dich aus und am Ende kommt man zum selben Ergebnis als Team?

00:09:08: Ja!

00:09:09: doch schon.

00:09:09: Wir haben beim DFB auch immer ein Arzt oder eine Ärztin dabei und letztendlich haben die, was es gesundheitliche dann betrifft das letzte Wort und von daher ist wie gesagt immer die Vernunft und die körperlichen Signale das, was entscheidend ist.

00:09:29: Vielleicht stichwort Arzt finde ich auch einen sehr spannenden Punkt.

00:09:32: Wie erlebst du da die interdisziplinäre Zusammenarbeit?

00:09:36: Die ist eigentlich sehr gut.

00:09:38: Wir sprechen uns in allen Sachen ab, wir machen auch jeden Amt dann am Ende des Tages eine Übergabe wo wir nochmal alle Spielerinnen durchgehen und Verletzungen besprechen was man machen kann und wie der weitere Plan ist wenn eine Verletzung vorliegt.

00:09:57: Jetzt haben wir gerade ein bisschen auch über die jungen Menschen, die junge Talente im Sport gesprochen.

00:10:02: Ich würde gerne mal auf die älteren Hasen sozusagen in Anführungszeichen blicken.

00:10:07: Was machen die mit thirty-five plus immer noch auf top Niveau spielen?

00:10:12: Vielleicht auch anders als die jüngeren Talente?

00:10:14: und wie kannst du als Physiotherapeut helfen damit Sportler möglichst lange auf hohem Niveaus spielen können?

00:10:22: Sehr gute Frage!

00:10:23: Danke.

00:10:26: Also diese langen Karrieren basieren ja auf vielen Stellen am Ende, ne?

00:10:32: Da geht's um Ernährung, da geht es um Schlaf und Regeneration.

00:10:38: Alles muss so ein bisschen ... auch wirklich ausgenutzt werden.

00:10:42: Und die Spielerinnen, die auf diesem Top-Niveau sind, haben schon relativ eingeschränktes Leben inzwischen.

00:10:51: Das ist ja sehr, sehr viel drumrum gemacht.

00:10:54: Viel Athletiktraining, wie gesagt und wir kommen ja viel auch im regenerativen Bereich dazu und unterstützen da halt dann auch bestmöglichst.

00:11:06: Wir arbeiten auch viel präventiv in Vorfeld mit irgendwelchen gezielten Übungen wenn irgendwo kleine Viväischen sind um das wieder auszublenden.

00:11:16: Inwieweit habt ihr denn auch das Thema Fitness im Blick?

00:11:19: Das ist natürlich auch ein großes Thema.

00:11:21: Wenn ich mir überlege, mit der Nationalmannschaft sind wir mit einem sehr großen Tross.

00:11:25: Wir haben eine Athletiktrainerin dabei, aber auch zwei Physiotherapeuten und ... Psychologin ist auch mit dabei.

00:11:34: Also da ist ein sehr großer Tross, der halt schon auf diese Fitness guckt, auf die Trainingssteuerung vor allen Dingen auch.

00:11:42: Und das ist auch ein ... großes Tool was ja oftmals unterschätzt wird.

00:11:49: Was würdest du denn sagen, ist so aus deiner Sicht die größte Veränderung in der Sportphysiotherapie?

00:11:54: So in den letzten fünf oder zehn Jahren.

00:11:57: Und vielleicht wohin geht dann auch die Reise?

00:11:59: also Stichwort Daten, Technik, KI.

00:12:04: was würdest Du sagen wir das ein bisschen euren eigenen Alltag auch verändert oder wird Ihnen noch verändern?

00:12:09: Ja da sind sehr viele Tools inzwischen gemacht werden.

00:12:16: Leistungsdiagnostiken sind anders geworden, besser geworden und alle möglichen Test- und Muskelkraftmessungen die auch vor einer Saison gemacht werden um zum Beispiel auch bei einer Verletzung zu schauen, wo muss der wieder hin?

00:12:32: Welchen Wert brauche ich um den halt wieder am Ende gesund entlassen zu können.

00:12:37: Da ist schon sehr viel passiert im diagnostischen Bereich und in den Daten die letztendlich erhoben werden.

00:12:48: Das ist schon letztendlich wichtig auch für unsere Arbeit.

00:12:51: Also, da ist viel in Bewegung im wahrsten Sinne des Wortes?

00:12:54: Da wird noch weitergemacht.

00:12:58: Stichwort jetzt hier bei uns im Frauenfußball- Kreuzbandverletzungen.

00:13:02: Da wird sehr viel geforscht.

00:13:05: Warum häufen sich mehr Verletzungs?

00:13:07: Es war anfangs viel auf eine Beinachse geschoben.

00:13:12: Inzwischen denkt man aber viel breiter um ... Präventiv letztendlich gut arbeiten zu können und die Sportlerinnen zu schützen.

00:13:19: Mhm,

00:13:20: sehr interessant auf jeden Fall!

00:13:22: Wenn wir uns im Titel unseres Podcasts anschauen der heißt ja Haltung bitte.

00:13:27: was bedeutet dieses Wort Haltung für dich?

00:13:30: also wenn vielleicht auch dich dein eigenes Leben deine Karriere blickst?

00:13:34: Was würdest du sagen?

00:13:36: ich finde es wichtig Werte zu haben und auch diese werte zu leben auch wenn's mal unbequem wird trotzdem weiter halt diese Werte zu vertreten.

00:13:46: Ja, Erik!

00:13:47: Ich würde sagen das sind sehr schöne und wertvolle Abschlussworte.

00:13:51: Vielen Dank für diese spannenden Einblicke in deine Arbeit auch gerade in der Sportphysiotherapie.

00:13:56: du machst ja noch wahnsinnig viel anderes aber wir haben uns ein bisschen auf dieses Thema jetzt heute fokussiert.

00:14:02: also vielen dank für deine Zeit und schön dass du dabei warst.

00:14:05: vielen Dank!

00:14:05: Vielen Dank dir Siri.

00:14:06: ich danke dir!

00:14:07: Sehr gerne bis bald Eric Tschüss!

00:14:09: Bis dann tschüß.

00:14:13: Der Gesundheitspodcast vom Verband für Physiotherapie Nordrhein-Westfalen.

00:14:18: Erfahre mehr

00:14:18: auf www.vpt-nrw.de.

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