KI in der Physiotherapie: „Mehr Digitalisierung heißt mehr Zeit für Therapie.“ (Daniel Klein & Julian Kiesele)

Shownotes

Was bedeutet Haltung, wenn Digitalisierung den Praxisalltag erleichtern kann, dafür aber gewohnte Arbeitsweisen auf den Prüfstand müssen?

In dieser Folge von „Haltung, bitte!“ spricht Podcast-Host Désirée Stobbe mit den Physiotherapeuten Daniel Klein und Julian Kiesele. Beide arbeiten selbst in der Praxis, betreiben gemeinsam den Podcast „Process Physio“ und haben mit der „Process Physio App“ eine eigene digitale Lösung für Physiotherapiepraxen entwickelt. Gemeinsam sprechen sie darüber, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz Bürokratie reduzieren und mehr Zeit für die eigentliche Therapie schaffen können.

Von der Anamnese über Schmerztagebücher und Übungspläne bis zur Dokumentation lassen sich viele Abläufe digital vereinfachen. KI kann dabei Gespräche transkribieren, Informationen zusammenfassen und Therapeuten im Praxisalltag entlasten. Gleichzeitig zeigen Daniel Klein und Julian Kiesele, dass digitale Angebote längst nicht nur bei jungen Patienten funktionieren: 38 Prozent ihrer App-Nutzer sind älter als 55 Jahre.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Veränderungsbereitschaft innerhalb des Berufsstands. Warum scheitert Digitalisierung häufig nicht an der Technik, sondern an gewohnten Arbeitsweisen? Weshalb kann Digitalisierung dazu führen, die eigene Arbeit zu hinterfragen? Und wie können KI und digitale Tools dabei helfen, die Wirksamkeit von Physiotherapie künftig besser sichtbar zu machen? — Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.

Transkript anzeigen

00:00:01: Wenn jemand über Jahre so eine bestimmte Art gearbeitet hat und man mit Daten konfortiert wird, die zeigen dass das Patientenfeedback in wahrheitsschlechter Ausfeld als angenommen dann bedroht es nicht nur die Methode.

00:00:13: Das bedrohlt die eigene professionelle Identität Und die Physiotherapeutinnen sind als Berufsgruppe einfach sehr sozial, sehr auf Harmonie bedacht.

00:00:22: Man vermeidet die Auseinandersetzung mit Daten weil die Konsequenz zugeben zu müssen, dass man sich verändern sollte emotional zu Unangenehm

00:00:45: ist.

00:00:48: Egal ob auf dem Weg zur Praxis, in der Mittagspause oder beim Desinfizieren der Bänke – ihr kennt das alle!

00:00:54: Der Berufsalltag in der Physiotherapie ist großartig aber der Papierkram drumherum raubt oft den letzten Nerv Zettelwirtschaft bei der Anamnese, Übungszettel die zu Hause vergessen werden und Dokumentationsberge nach Feierabend.

00:01:09: Und damit hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Haltung Bitte dem Podcast des VPT Landesverbandes in Nordrhein-Westfalen!

00:01:18: Wir fragen uns heute, wie bekommen wir digitale Abläufe in der Praxis gut hin ohne dass die menschliche Note flöten geht?

00:01:26: Und wie schaffen wir es das Digitalisierung nicht nach mehr Arbeit sondern nach echter Entlastung schmeckt.

00:01:33: Darüber spreche ich heute mit zwei Gästen, die beide Seiten kennen.

00:01:36: Sie stehen selbst an der Behandlungsbank kommen aus der Praxis und betreiben gemeinsam den Podcast Prozess Physio – und haben genau aus diesem Alltag heraus eine eigene Digitallösung für Physiotherapeuten entwickelt!

00:01:50: Herzlich willkommen bei Haltung.

00:01:51: Bitte Daniel Klein und Julian Kiesel.

00:01:54: Ja

00:01:55: hallo, vielen Dank für die Einladungen.

00:01:57: wir freuen uns dass wir hier sind.

00:01:59: also ich zumindest Daniel glaub ich auch so wie er aussieht.

00:02:03: Ich mich auch, ich freu mich sehr.

00:02:04: vielen Dank!

00:02:05: Ja sehr schön dass ihr da seid ihr beiden.

00:02:07: Ich würde gerne direkt mit einer kurzen Kennenlernrunde starten damit wir ein bisschen den Gespür für euch bekommen.

00:02:13: was bewegt euch?

00:02:14: Wie steht ihr zu gewissen Dingen?

00:02:15: Sehr

00:02:15: gerne

00:02:16: Dann beschreibt doch bitte mal euren Job mit nur einem einzigen Wort wer will zuerst?

00:02:21: Ich fang mal an in einem Wort herausfordernd

00:02:25: Was ist eure größte Stärke im beruflichen Kontext?

00:02:30: Ich glaube, über die eigene Stärke ist immer schwierig zu sprechen.

00:02:32: Aber ich glaube meine Stärke is', dass ich immer noch sehr viel Fehler mache und aus jenem Versuche zu lernen und konkreter gesagt vielleicht ein sprudelnder Ideen-Reichtum.

00:02:44: ob jetzt jede Idee immer gut ist, sei mal dahingestellt aber Ideen sind das was ich glaube am stärksten habe.

00:02:51: Ich würde sagen, bei mir ist die größte Stärke, dass ich in sehr vielen Sachen idealistisch sein kann.

00:02:56: Wo ich empfinde, wo es wichtig ist, idealistisches zu sein.

00:02:59: Aber dass es auch viele Sachen gibt und denen ich flexibel bin, z.B.

00:03:03: anhand von neuen Erkenntnissen mich auch an gewisse Gegebenheiten anpasse, das ist eine gute Kombination wie im Beruf einfach sehr wichtig

00:03:12: ist.".

00:03:13: Und was benötigt ihr morgens um durchzustarten?

00:03:16: Also ... Aktuell reicht mir dafür meine zweijährige Tochter, die morgens mit den Worten Papa Mama Kaffee oder Müsli rein schloppt und uns direkt aus dem Bett schmeißt.

00:03:27: Aber es ist schön!

00:03:28: Bei mir ist das leider weniger schön.

00:03:29: ich habe drei verschiedene Wecker an drei verschiedenen Orten.

00:03:33: Also Schlafen finde ich eigentlich als eines meiner Hobbys würde ich behaupten.

00:03:37: Und da brauche ich einen Amband und ein Handywecker und noch einmal so'n Echo.

00:03:42: Das heißt an drei verschiedene Orden klingelt's irgendwann und irgendwann muss sich dann einfach auch Aufstehen, um die dann auszuschalten.

00:03:53: Also Haltung bedeutet für mich

00:03:55: sich

00:03:56: ehrlich und klar zu sein?

00:03:58: Das ist manchmal ziemlich unangenehm und tut auch weh in der eigenen Analyse aber es schafft einen ehrlichen Perspektivwechsel für sich selbst und seine Arbeit und eigene Praxis.

00:04:11: Und das beweist wirklich für mich Haltung.

00:04:14: Für mich ist es quasi, um noch mal auf die zweite Frage Bezug zu nehmen mit der größten Stärke.

00:04:18: Ähnlich Haltung ist für mich was Grundlegendes immer gleiches.

00:04:24: Was grundlegendes wird einfach nicht verändert egal, was für Widerstände kommen.

00:04:28: Das ist aber trotzdem wie auch die anatomische Haltung anpassungsfähig an verschiedene neue Kontexte ist.

00:04:35: Beendet bitte den Satz ohne Physiotherapeuten.

00:04:39: Pünktchen, pünktchchen ...

00:04:40: Die ... Lust haben, etwas Grundligen zu verändern ist unser Berufsstand nur schwer weiterzubringen.

00:04:49: Die die Lust haben was zu verendern.

00:04:52: da wird es dann auch deutlich vorangehen und das wäre das was man sich wünscht.

00:04:58: Ich würde sagen ohne Physiotherapeuten wie es aktuell läuft würde es sich deutlich weniger verändern als wir glauben würden Und das ist eine Sache die uns einfach sehr sehr zu denken geben sollte.

00:05:10: Okay, dann erst mal vielen Dank für die Einblicke.

00:05:13: Jetzt würde ich gerne zu dem großen Thema unseres Podcasts kommen.

00:05:16: Denn ihr steht beide an der Bank.

00:05:18: Ihr kennt beide die Behandlungsräume genauso gut wie eben auch die Entwicklerseite gerade mit eurer App Hand aufs Herz, Daniel und Julian.

00:05:26: Welches Zettelchaos oder welche bürokratische Prozesse raubt euch im Praxisalltag nach wie vor die meiste Energie bzw.

00:05:35: habt ihr überhaupt noch Zettlchaos?

00:05:37: Oder ähnliches?

00:05:37: seid ihr zu hundert Prozent schon digital?

00:05:40: also gibt uns doch mal einen Einblick in die Lage bei euch.

00:05:43: Also ehrlich gesagt sind es gar nicht mehr unsere eigenen Prozese die uns die Energie rauben weil wir würd ich behaupten schon sehr weit den unseren Prozessen sind mit unserer eigenen entwickelten Process Physio App sehr strukturiert und digitalisiert arbeiten.

00:06:02: Wir könnten tatsächlich noch deutlich weiter sein, wenn wir in diesem Gesamtsystem nicht immer noch massiv ausgebremst würden.

00:06:10: Ein großes Problem ist zum Beispiel glaube ich die Schnittstellenproblematik.

00:06:14: das gilt für viele.

00:06:15: Die großen Softwareambienter lassen kaum oft Schnittstellen zu weil sie natürlich in erster Linie ihre eigenen Produkte vermarkten wollen.

00:06:23: Das geht aber am Ende, glaube ich, zu Lasten der therapeutischen Qualität.

00:06:29: Was bei uns in dem Zettelkasten übrig geblieben ist, die Verwaltung rund um die Abrechnung der Krankenkassenbürokratie und wir hängen einfach im europäischen Vergleich oder auch insgesamt sehr weit den vielen Prozessen hinterher.

00:06:44: Das ist ein politisches Problem, aber

00:06:47: ich glaube auch

00:06:48: ... Der Physiotherapie, wir müssen jetzt einfach da Die Schritte machen, um da wieder ranzukommen.

00:06:55: Wo man eigentlich schon sein könnte und mit der App haben wir zum Beispiel für uns unseren ersten Schritt gemacht und sind nahezu papierlos.

00:07:02: Sehr gut!

00:07:03: Viele Kollegen von euch würde ich jetzt mal behaupten, hören das Wort Digitalisierung und denken sofort an mehr Aufwand.

00:07:10: Und an teure Softwares.

00:07:12: Warum denkt ihr?

00:07:13: Tun sich viele Physiotherapiepraxen aktuell noch so schwer damit bestehende Abläufe digital zu übersetzen?

00:07:20: Wo liegt da der Denkfehler?

00:07:22: Also ... Ich würd sagen, der grundlegende Denkwähler sind eigentlich zwei.

00:07:26: Das erste ist dass die meisten Physios immer noch so das Phantasmer haben dass die großen Entscheidungen, wie bekämpft man den Fachkräftemangel demografischer Wandel

00:07:37: usw.,

00:07:37: an der Behandlungsbank oder überhaupt in der Praxis entschieden wird.

00:07:41: Also das ist einfach ... Das Denken ist okay.

00:07:44: wenn ich einfach nur ein immer besserer Therapeut werde und irgendwelche Fortbildungen fachliche Weiterentwicklung machen dann wird schon irgendwie durch Magie und die Kraft der Liebe und Freundschaft irgendwie irgendwas in großer Ebene entschieden.

00:07:56: Und es ist einfach unmöglich.

00:07:58: Das muss auf der Makro-Ebene nicht auf der Mikroebene entschieden werden.

00:08:02: Und der zweite Punkt ist, bei jeder Reformation, ob es in der Politik ist oder was auch immer in der Physio ... Es gibt einfach Gewinner und es gibt Verlierer.

00:08:10: Das wird auch bei der Neuerung Verlierers geben.

00:08:15: Ich hab oftmals das Gefühl, dass sind ja nicht die Krankenkassen, die sparen Geld.

00:08:19: Es sind eigentlich auch nicht die Patienten, weil für dies natürlich effizientere Behandlungen und digitale Möglichkeiten eher etwas Positives.

00:08:27: Viele Therapeuten haben die Angst, dass sie die Verlierer dieser Reformation sind.

00:08:34: Weil dann muss man auf einmal irgendwelche Sachen aufbrechen, die man immer so gemacht hat oder man wird in gewissen Sachen einfach von der Elektronik nicht ersetzt.

00:08:42: aber da gibt es einfach gewisse Sachen, die digitalen Mittel besser können und ... Eigentlich, wenn man das Ganze weiter denkt ist es so, dass eigentlich jeder entlastet wird.

00:08:51: Man muss sich nicht mehr um irgendwelche unnötigen bürokratischen Sachen kümmern und so weiter.

00:08:55: Und man muss nicht irgendwie nach Feierabend noch mit irgendwelchen Leuten telefonieren oder irgendwelcher WhatsApps schreiben.

00:09:00: Es ist einfach nur ... Dass es einen kurzfristigen Mehraufwand geben muss.

00:09:04: Da muss eine Umstellung stattfinden auf großer Ebene.

00:09:09: Diese Umstellung wo es auch Verlierer oder Leute mit Schwierigkeiten geben wird die muss man einfach aushalten mit dem großen Ziel vor Augen, dass es langfristig einfach eine Entlastung der notwendige Entlastungen für alle Leute ist.

00:09:23: Jetzt habt ihr da ja ein ganz, wie ich finde, smartes Produkt entwickelt?

00:09:27: Vielleicht könnt ihr uns dazu mal gerade wirklich kurz zwei, drei Sätze sagen, was ihr auf den Markt gebracht habt und welche Entlasten das für Physiotherapiepraxen bedeutet!

00:09:35: Also grundsätzlich war die Idee, dass wir uns auf dem Markt umgeschaut haben und geguckt haben.

00:09:40: Was können wir denn wirklich qualitativ mit einer App bewirken?

00:09:44: Und da haben wir einfach nichts gefunden was unserem Therapieanspruch oder unserer Therapiekualität entspricht.

00:09:51: also haben wir geguckt was können wir selber entwickeln anhand des Hands-off Konzeptes und welche Faktoren gehören denn im Hands off Konzept dazu?

00:10:02: das sind vor allen Dingen die Kontextfaktoren Wirkungsweisen, die auf jeden Fall dabei sind.

00:10:08: Die sowohl der Patientat aber auch die, der Therapeut hat, z.B.

00:10:12: Placebo-Kommunikationen, Schmerz, Anamnese, Outcome und all die Dinge haben wir versucht aus diesem Hands Off Konzept in eine App zu bringen um die Therapiequalität deutlich zu verbessern.

00:10:25: Die verwaltungstechnischen Prozesse, die mit dazugehören, auch noch zu optimieren.

00:10:29: Und natürlich ist es zu schaffen, den Patienten vom normalen Befehlsempfänger zum wirklichen Begleiter der Therapie zu bringen.

00:10:38: Also der sogenannten Adherenz.

00:10:39: Das war eigentlich das Ziel und dadurch hat sich dann immer mehr auch in der App weiterentwickelt und Ideen ergeben dass da noch eine KI zur Erfassung dazugekommen ist.

00:10:49: so Analyse das schafft große Zeitersparnis und jetzt ist es ein riesengroßes Gesamt Konzept, das sehr praxisorientiert.

00:10:58: Die Praxis vor allen Dingen unterstützt und die Patienten dazu bringt aktiv am Prozess teilzunehmen.

00:11:07: Euer Produkt lässt sich ja auch für die jeweilige Praxis individualisieren?

00:11:11: Warum ist es denn eurer Meinung nach überhaupt eine Praxis relevant unter dem eigenen Praxisnamen digital aufzutreten?

00:11:18: Das ist eine gute Frage weil Wenn man es jetzt mal wirtschaftlich sieht, könnte das uns theoretisch egal sein.

00:11:24: Wir sagen ja okay unsere Praxen sind digitalisiert, wir haben Tablets und die App.

00:11:29: Wir haben KI

00:11:30: usw.,

00:11:31: wäre eigentlich denkbar wenn wir sagen ok man macht einfach eine App und da steht dann unser Name drauf und die verkaufen wir dann einfach und dann ist mir irgendwie Marktführer für Apps.

00:11:39: aber das ist ja nicht das Ziel beider Sachen weil grundlegend geht's da ja nicht um uns sondern da gehts darum wie wir vorhin gesagt haben diese branche die sich einfach auch verändern muss.

00:11:51: also das heißt da geht es nicht nur darum ob jetzt eine praxis irgendwie patienten abgreift oder kunden abgreifen und so weiter ob jetzt jemand ne app verkauft sondern da geht's einfach drum.

00:12:00: dass jedes Zahnrad in der ganzen Maschinerie einen Teil dazu beiträgt.

00:12:05: Und das Hauptproblem ist jetzt auch mit den Social Media und so weiter, da gibt es ja ... also jeder ist ja heutzutage ein Experte.

00:12:11: Dann gibt's noch irgendwelche KI-Experten

00:12:13: usw.,

00:12:13: und da weiß man im Prinzip überhaupt gar nicht mehr was ist gut oder schlecht?

00:12:17: Was is richtig und was is falsch?

00:12:19: Deswegen ist die Process Fuse App eben eine White Label-App, wo quasi jede Praxis sagen kann okay wir sind halt die Praxis, die diese Kunden oder diese Patienten behandeln Und das muss eben gewisse Individualität auch haben.

00:12:32: Da hat man natürlich auch den Vertrauensvorschuss bei den Patienten, also das heißt quasi klar es gibt irgendwelche Apps die was ich auf Instagram schnell kaufen kann oder irgendwo um Apps zu herunterladen.

00:12:43: aber da weiß man nicht wer steckt dahinter.

00:12:45: und eben bei der Process App ist es ja so... Man weiß dann immer sofort okay das ist Praxis XY die hier diese App handhabt d.h.

00:12:53: alles was da drin ist hat halt einfach fachlich Hand und Fuß.

00:12:58: Und das ist nicht einfach von irgendjemandem zusammengewurschtelt, sage ich jetzt mal ... Sondern man weiß okay, da steckt mein Physiotherapeut der mir schon öfters geholfen hat dahinter.

00:13:08: Das ist auch dieser Auftritt.

00:13:10: Denn die Praxen brauchen, dass wir gegen diesen ganzen Social-Media

00:13:15: K.I.,

00:13:15: Bullshit was da auch oftmals umgeistert haben, dass man dagegen mit Seriosität und Individualität bestehen kann.

00:13:24: Mhm!

00:13:25: Wir wissen ja auch alle, dass die Dokumentation viel Behandlungszeit frisst.

00:13:29: Wo genau verliert der klassische Praxisablauf denn eurer Meinung nach beginnend von der Erstanamnese bis zum Schmerztagebuch die meiste Zeit?

00:13:38: Und wie lässt sich das Ganze denn schlanker gestalten ohne dass die Behandlungskwalität leidet?

00:13:43: Es ist immer schwierig in andere Praxen reinzuschauen.

00:13:46: deswegen kann ich jetzt natürlich nur für unsere Praxis sprechen und ich würd's mal so erklären laden sich die App zu Hause runter, reichen ihr Rezept per Foto ein inklusive der Wunschtermine.

00:13:59: DSG-VO und Behandlungsvertrag können Sie direkt bestätigen das läuft alles schon digital.

00:14:05: dann müssen sie oder sie werden praktisch wirklich gezwungen den Anamnesebogen auszufüllen der hinterlegt ist um überhaupt in die App Funktionen zu gelangen.

00:14:13: Das heißt wir haben die Anamnisse bereits dann eben vor dem ersten Termin wirklich vorlegen Und die Therapeuten können dann wirklich auch schon vorab reinschauen.

00:14:21: und die KI fasst dieses auch noch biopsychosozial zusammen, sodass ich nochmal eine kurze Zusammenfassung konsequent nach ICF-Standard bekomme.

00:14:31: Je nach Fall wird dann entschieden ob der Patient noch ein Schmerztagebuch führen soll und mit Pushup Nachrichten daran erinnert.

00:14:40: das eigentliche Anamnese Gespräch was in der Praxis geführt wird mit der App wird aufgezeichnet und wieder von der KI transkribiert und zusammengefasst.

00:14:49: Das gilt natürlich auch für die Tagesdokumentation.

00:14:53: Und das macht das Ganze natürlich extrem zeitreduzierend und auch richtig, ich muss nicht mehr mitschreiben, ich bin vorbereitet, ich hab eine Struktur ... All das ist was, was extrem viel Zeit für qualitative Physiotherapie dann schlussendlich gibt und natürlich auch die Daten zusammenfassen lässt.

00:15:13: Mhm!

00:15:15: Jetzt stoßen ja neue Systeme im Team auch nicht immer unbedingt nur auf Begeisterung.

00:15:20: Wie nimmt man denn Kolleginnen und Kollegen so bisschen die Sorge, also gerade denjenigen, die seit zehn, zwanzig, dreißig Jahren mit Zettel- und Stift arbeiten?

00:15:28: Und vielleicht keine Lust haben auf das nächste digitale

00:15:30: Tool?".

00:15:32: Das hat auch wieder zwei Aspekte.

00:15:33: der Erste muss mal ganz klar sagen, dass es auch immer die Frage bei Evidenz passiert ist Arbeiten oder Nicht.

00:15:38: Man akzeptiert ja einfach gewisse Grundsätze wenn man diesen Beruf macht.

00:15:42: Also man macht ja den Beruf eigentlich nicht für sich selber, sondern für die Patienten.

00:15:47: Und da gibt's eben auch ... die physiotherapeutischen ethischen Grundsätze, die man einfach damit akzeptiert.

00:15:52: Das heißt ich würd auch schon mal prinzipiell das Argument Ich hab keine Lust drauf nicht gelten lassen weil letztendlich ist es ja auch ein Job wo man eine gewisse Verantwortung gegenüber den Patienten gegenüber der Krankenkasse gegenüber der Praxis hat.

00:16:06: D.h.,

00:16:06: man kann da schon auf gewisse Erwartungen an die Leute stellen dass es dann halt mitgezogen wird.

00:16:11: aber unabhängig davon ... ist es natürlich auch einfach wichtig, dass das Ganze erstens vorgelebt wird.

00:16:17: Also von Führungsseite beispielsweise... ...also vom Geschäftsführungseite, vom Praxisleitungseite,... ...von fachlicher Leitungsseiter.

00:16:24: Weil wenn schon die Praxis-Leitung sagt, da steht er eigentlich nicht richtig dahinter und so was,... ...dann ist es klar, dass man die Leute nicht mitnehmen kann und ins Boot holen.

00:16:33: Das heißt dann muss vorgelegt werden okay,... ...desundes ist die langfristige Konsequenz von dem, was wir machen.

00:16:39: Und es ist ja auch einfach so in unserer Erfahrung,... wenn die Leute gemerkt haben, dass es ihnen was bringt.

00:16:46: Dann ist das eine kurze Überbrückungsphase, wo dann eben auch eine Unzufriedenheit da ist.

00:16:51: Aber eigentlich merken die Leute relativ schnell, dass's ne bessere Sache ist, die alle entlastet.

00:16:55: Das heißt ... Es muss ordentliche Change-Prozesse geben, also nicht gesagt wird, der ist jetzt einfach die App und das machen wir so.

00:17:03: Sondern da gibt's dann Schulungen und da wird erklärt, was genau zufolge hat.

00:17:07: Man muss ja manchmal die Sachen nicht ... von Null auf Hundert implementieren, sondern dass man das langsam einschleicht.

00:17:12: Dass man sagt hey!

00:17:13: Wir fangen jetzt mal mit einem Pilotprojekt an, dann werden diese und jene Sachen digitalisiert.

00:17:17: Und dass es sich dann quasi nach und nach aufbaut und das dann auch immer wieder von der Führungsseite kommuniziert wird.

00:17:22: Hey, das ist geil!

00:17:23: Das machen wir weil das macht uns eventuell einzigartig.

00:17:26: Es verbessert unsere Arbeit und dann sind in unserer Erfahrung schon aus so, dass die Leute dann merken hey das ist echt eine coole Sache, die uns ja auch hilft.

00:17:33: Das ist ja keine Gefahr sondern das ist ja einfach nur.

00:17:36: ich habe den Job nicht gemacht damit ich irgendwelche Sachen dokumentiere oder irgendwie mit einer Krankenkasse telefonieren oder ich frage im ersten Termin Sachen, die mir derjenige auch schon längst vorhergeben lassen hat.

00:17:45: Oder ich hab noch eine halbe Stunde, wo ich irgendwelche Sachen dokumentiere, die ich eben in die App einsprechen kann und dann wird's von der KI zusammengefasst.

00:17:52: Da merken die Leute schon, okay eigentlich bin ja tatsächlich Therapeuten geworden um einfach Menschen zu therapieren und nicht, um den ganzen unnötigen Quatsch drum herumzumachen, der eigentlich gar nichts mit dem Job zu tun hat.

00:18:03: Und da kriegt man die Leute dann schon auch eingefangen.

00:18:05: wenn sie auch einfach merken ist es jetzt auch einfach cool für mich dass sich diese langweiligen Sachen nicht mehr machen muss.

00:18:10: Jetzt haben wir sehr stark den Blick auf die Praxis selbst gerichtet.

00:18:14: Lass uns mal einen Blick auf Patienten werfen, es gibt ja auch da natürlich nicht nur Digital Natives ganz im Gegenteil.

00:18:21: Funktioniert denn ein digital gestützter Workflow bei älteren Menschen und Patienten ohne Smartphone-Affinität?

00:18:27: Wie sind da eure Erfahrungen?

00:18:30: Großes Jahr, großes Ausrufezeichen und großes Absolut mit Ausrufezeichen!

00:18:35: Ich weiß dass die Physiotherapeutin immer so diesen einen Patienten nehmen und sagen, aus dem Grund können wir das ja nicht machen.

00:18:45: Davon müssen uns definitiv lösen!

00:18:48: Wir arbeiten jetzt seit über einem Jahr auch sehr aktiv an der App in unserer Praxis mit den Physiotherapeutinnen bei uns in der Weiterentwicklung.

00:18:59: Wir haben in gut einem Jahr über zwei Tausend Einhundertzehn Downloads in unserer Praxis von der App gehabt.

00:19:05: Davon waren, ich habe die Statistik mehr extra rausgesucht, Vierhundertfünfundsechzig im Alter von Fünfundfünfzig bis Viernsechzig und Dreieinhalbundvierzig bei den Überfümundsechszigjährigen.

00:19:14: Das heißt, achtunddreißig Prozent unserer NutzerInnen sind über fünfundfünftig Jahre alt.

00:19:20: Klar gibt es noch Menschen, die nicht digital unterwegs sind Aber dieser Anteil wird tatsächlich immer kleiner.

00:19:27: Die App gibt den Patienten vor allen Dingen Struktur im Alltag und gerade ältere Menschen schätzen es sehr, sich über die Übungsvideos zum Beispiel, die wir integrieren zu sehen, Hausaufgabenprogrammpläne zu bringen.

00:19:41: Viele zeigen sogar stolz ihrer Familie was sie inzwischen wieder können oder was sie für Übung machen das Sie jetzt selbst mit einer App arbeiten.

00:19:49: Und wir sehen einfach anhand der Statistiken dass wir als Therapeutin umdenken müssen, dass das eigentlich doch mehr funktioniert, als wir glauben.

00:20:01: Und wenn wir es probieren, dann werden wir sehen, dass die Patienten sich dort anpassen und das ist ein wirkliches Learning wo wir ja auch unsere Kopfschmerzen hatten, wo wir aber sehen, es funktioniert wirklich wunderbar!

00:20:16: Für den einen Fall, den es dann gibt für den haben wir noch eine andere Lösung grundsätzlich.

00:20:21: Und das sollten sich alle überlegen, ob das in der Praxis nicht auch umsetzbar ist?

00:20:26: Ja, wenn eine Praxis jetzt beispielsweise zuhört und denkt, dass sie selbst die Abläufe stärker digitalisieren wollen... Was würdet ihr denn sagen?

00:20:35: Woran scheitern solche Projekte in der Umsetzung denn am häufigsten?

00:20:38: Und wo liegen die versteckten Zeit- und Kostenfresser?

00:20:42: Das was ich vorhin schon mal angesprochen hab, dieser Changeprozess da ist am Anfang einfach sehr zeitintensiv.

00:20:48: Das Problem ist, in einem Beruf wie Physiotherapeut ... das ist ja quasi ein nicht skalierbarer Beruf.

00:20:54: D.h.,

00:20:55: ich hab keine Software, die ich zusammenbauen und in tausend Leute verschicken kann.

00:20:59: Ich muss nicht bei jedem da sein, sondern bin einfach in der Praxis und arbeite mit Patienten.

00:21:04: Und wenn ich mir Zeit blocke, wo ich die App implementiere beispielsweise oder irgendwelche digitalen Prozesse, implementiere oder eben mehr die Apps so zusammengestellt, wie es für mich passt, dann ist es natürlich Zeit erst mal, die ich nicht mit dem Patienten verbringen.

00:21:20: D.h.,

00:21:21: da mache ich dann erst mal nicht das, was ich gelernt habe und vielleicht auch machen will.

00:21:25: Dann gibt es Ellen-Lange-Wartenlischen, dann muss ich eventuell jemandem absagen und sagen, hey, ich hab keinen Termin für dich, weil ich muss jetzt gerade die Apps so zusammenstellen.

00:21:34: Das sind einfach Sachen, wo es kurzfristig kein Anreiz gibt, es zu machen.

00:21:39: Also, das ist ja schon die Formulierung jetzt.

00:21:41: Es ist Zeit- und Kostenfresser erstmal.

00:21:44: Ich investiere die Zeit erst einmal kein Retail of Invest erst mal.

00:21:48: Ich verlier vielleicht auch noch Geld, weil ich ja in der Zeit keine Patienten behandeln kann.

00:21:52: Da verliere ich vielleicht Patienten, weil die anders hingehen und schneller Termine kriegen.

00:21:57: Das sind natürlich alles so Sachen, die mir kurzfristig quasi keinen Anreiz geben, das jetzt umzusetzen.

00:22:02: Ja?

00:22:02: Ich muss einfach sagen okay ... Es ist ein notwendiger Veränderungsprozess.

00:22:07: Und er wird sich langfristig rentieren.

00:22:10: Dann muss ich dann auch kurzfristige in Kauf nehmen dass ich da auch einfach Zeit, Geld reininvestieren muss.

00:22:18: Weil es dann zurzeit Punkt X in der Zukunft deutlich einfacher machen wird.

00:22:22: Ich kann jetzt vielleicht heute einen Patienten nicht behandeln.

00:22:25: Aber dafür haben in zwei Jahren zehn Leute die App ... Die Patienten haben die App ja noch nach der Behandlung.

00:22:32: Dafür ist es eigentlich auch gedacht, langfristig auch ihre Übungen drin haben und damit arbeiten können.

00:22:38: Das heißt, ich hab zehn Patienten gewonnen.

00:22:40: zu den Kosten von einem ist jetzt mal eine Beispielrechnung.

00:22:43: Ich muss einfach immer den Blick in die Zukunft setzen und sagen das ist ein Investment was mir kurzfristig, was kostet, was sich aber langfristigt doppelt und dreifach wieder lohnen wird.

00:22:54: Das spielt aus meiner Sicht noch einen psychologischen Effekt mit rein.

00:22:58: Und zwar die kognitive Dissonanz.

00:23:01: Wenn jemand über Jahre so eine bestimmte Art gearbeitet hat und man mit Daten konfrontiert wird, die zeigen, dass diese Arbeit vielleicht gar nicht so evidenzbasiert war wie man dachte oder das Patientenfeedback in wahrheitsschlechter Auswahl als angenommen.

00:23:14: Dann bedroht es nicht nur die Methode, sondern auch die eigene professionelle Identität.

00:23:20: Die Physiotherapeutinnen sind als Berufsgruppe einfach sehr sozial, auf Harmonie bedacht.

00:23:26: Wir wollen niemandem weh tun, fachlich nicht ... Das führt dazu, dass ich über die Jahre meine Sachen so eine Art Mauer aufgebaut hat.

00:23:33: Man vermeidet die Auseinandersetzung mit Daten, die diese Mauer einreisen könnte weil die Konsequenz zugeben zu müssen das man sich verändern sollte emotional zu unangenehm ist.

00:23:45: genau da liegt für mich der eigentliche Hebel und damit können wir dann auch aussagen wie Wir sind eine Blackbox wirklich endlich entgegenwirken.

00:23:55: Wir als VPT, wir setzen uns ja sehr stark für zukunftsfähige Rahmenbedingungen im Berufsstand ein.

00:24:01: Wenn ihr beide euch mal das Gesundheitssystem in fünf Jahren vorstellt?

00:24:06: Welche Rolle werden dann digitale Tools im Verhältnis zur klassischen manuellen Behandlung spielen?

00:24:11: Ja, ich hab ... Wir haben's letztens in unserem Podcast davon gehört, dass wir eine Statistik gesehen haben, wo fünfzig Prozent der Patientinnen sagen, dass sie in Zukunft einer KI vielleicht mehr vertrauen als dem Gesundheitssystem.

00:24:24: Das ist erstmal eine Enttäuschung, aber es muss für uns eine Herausforderung sein wie wir die digitalen Möglichkeiten für uns nutzen.

00:24:36: Thema Arbeitserleichterungen, Thema Dokumentationen, Thema Übungsanleitungen, ein Thema Adherenz.

00:24:44: das heißt die Qualität sichtbar machen uns sichtbar machen durch Erhebung von Daten, Beweisführung, Outcomes.

00:24:53: Das ist erst mal grundlegend wichtig.

00:24:55: und dann dass wir es schaffen als Physiotherapie... Und ich bin da noch ein bisschen negativ eingestellt aber das wird es schaffen gleiche Anamnesen hinzubekommen die wirklich nach wissenschaftlichem Standard sind.

00:25:07: Dass wir wirklich Daten erheben können, die wir auch spiegeln können

00:25:10: d.h.,

00:25:11: die wir über die Digitale oder über die KI zusammenfassen wo wir sagen, wir hatten am Anfang Patienten gehabt.

00:25:18: Die haben Schmerz von durchschnittlich sechs Komma acht laut Skala gehabt und sind rausgegangen mit Schnitt zwei Komma drei Und damit können wir beweisen dass die Physiotherapie wirkt.

00:25:30: oder das heißt unsere Arbeit wirksam wirklich sichtbar zu machen, das ist der wichtigste Faktor wo wir die KI und die Tools mit nutzen können.

00:25:40: Und grundsätzlich bleibt unsere Arbeit oder wird bestehen bleiben wenn wir sie qualitativ angehen und wenn wir Standard setzen, wo wir alle mitarbeiten um sie in Daten vergleichbar zu machen und zu zeigen, das ist unsere Wirkungsweise.

00:25:53: Damit verhindern wir Operationen wirklich sichtbar bei Beispiel Blanco-Verordnung.

00:25:58: Und dann können wir auch wirklich sagen okay, das lässt sich eins zu eins umrechnen.

00:26:02: damit sparen wir Operation mit zwanzigtausend dreißig tausend Euro und wenn wir KGB dagegenmachen haben vielleicht fünftausende Euro.

00:26:10: diese Kosten ersparen es.

00:26:11: die gibt es nur mit der Physiotherapie.

00:26:14: Genau und ich würde noch mal was ergänzen ist sehr einfach.

00:26:17: Das Problem ist dass Eins plus eins ist immer zwei.

00:26:19: Das heißt, es ist irgendwann eine Zukunft da in fünf Jahren und dann gibt's keine Therapeuten mehr und es gibt Unsummen an Patienten.

00:26:25: D.h.,

00:26:26: da muss es einfach irgendeine Lösung geben.

00:26:28: Da gehts gar nicht drum, ob das digital besser ist als nicht digital oder unabhängig davon, ob ich jetzt denke, dass das gut oder schlecht ist.

00:26:35: Dann geht's erst mal gar nicht darum.

00:26:37: Es gibt einfach viele Patienten ... Das klingt zynisch oder böse.

00:26:41: Die könnte man auch ... ohne den direkten Therapeuten Kontakt behandelt.

00:26:46: Zum Beispiel, es kommt jemand und dann sag ich dem muss jetzt Übung XYZ machen und dann macht er die aber er macht sie eigentlich nur weil Eierkiesel fragt mich in der nächsten Sitzung wieder wie's mir geht und dann fragt er mich hab' ich's gemacht?

00:26:57: da muss ich das auch machen aber dann verliere ich den nach sechs Terminen Und dann kommt er eventuell nach einem halben Jahr oder nach einem Jahr wieder und sagt alles vergessen was ich gemacht habe, hab auch nix mehr gemacht Weil mir quasi einfach auch die Struktur gefehlt hat.

00:27:07: und zum Beispiel wenn ich jetzt die Process App hab Dann hat er die ja quasi weiterhin.

00:27:12: Und dann gibt's da immer wieder eine Push-Benachrichtigung, mach mal die Übung oder selbst wenn es mal ein halbes Jahr eingeschlafen ist, sagt er, ah irgendwie tut mir wieder irgendwas weh und dann geh ich zum Arzt, dann denkst du, nee stimmt, ich hab alles eigentlich in der App drin.

00:27:24: Ja?

00:27:24: Und dann habe ich da einfach ne Riesenanzahl an Patienten, die ich nicht ins Gesundheitswesen überführen muss was dann quasi Termine und Geld blockiert für Patienten oder für Dinge wo ich das eigentlich bräuchte.

00:27:35: Das heißt, ich werd einfach durch die digitalen Sachen einen riesen Ballast aus dem Gesundheitswesen einfach rausnehmen können, weil das die Leute abfängt.

00:27:42: Die eigentlich nicht unbedingt eine eins-zu-einsbehandlung von einem Therapeuten

00:27:46: brauchen.".

00:27:47: Also sehr, sehr spannende Einblicke auf jeden Fall.

00:27:50: In die mögliche Zukunft auch der Digitalisierung in der Physiotherapie.

00:27:54: An dieser Stelle erst mal herzlichen Dank an euch beide Daniel und Julian dass ihr heute Gast in unserem Podcast wart.

00:28:02: Es hat mir ganz viel Spaß gemacht, ich habe viel Neues erfahren Und ja danke euch für eure Zeit.

00:28:06: schön das ihr dabei wart.

00:28:07: Sehr gerne Danke dass wir eingeladen waren.

00:28:09: Ja

00:28:09: wir haben auch zu danken.

00:28:10: Ganz Herzlichen Dank

00:28:12: Hat Spaß gemacht.

00:28:13: Das freut mich, danke euch Tschüss!

00:28:15: Haltung bitte Der Gesundheitspodcast vom Verband für Physiotherapie

00:28:20: Nordrhein-Westfalen.

00:28:21: Erfahre mehr auf

00:28:29: www.vpt-nrw.de.

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